Fjällräven Kaipak 28 – klassischer Daypack

Daypack Fjällräven Kaipak 28 im Praxistest in Stadt und Fjäll
Der Fjällräven Kaipak 28 im Praxistest

Fjällräven Kaipak 28 Test. Ich habe für dich den Daypack Fjällräven Kaipak 28 in der Praxis getestet. Was taugt er im Fjäll und im Wald? Wie gut lässt er sich in der Stadt verwenden? Kommt man mit diesem Rucksack durch einen vollen Zug? Erfahre hier wie sich der Fjällräven Kaipak 28 im Test geschlagen hat.

Fjällräven Kaipak 28 Test

Der Fjällräven Kaipak 28 ist der kleinste Rucksack aus der Kaipak-Serie. Mit seinen 28 Litern ist er ideal für Tageswanderungen oder eine zweitägige Hüttenwanderung mit leichtem Gepäck. Ich habe ihn für dich unter folgenden Bedingungen getestet:

  • Mit dem Kaipak 28 auf Städtetrip mit der Deutschen Bahn und durch die City
  • Zweitägige Wanderung im leichten Gelände

Der erste Eindruck

Der erste Eindruck ist robust. Denn der Fjällräven Kaipak 28 ist aus dem für Fjällräven typischen Material G1000 gefertigt. Dabei handelt es sich um ein Baumwoll-Mischgewebe, das mit Grönlandwachs individuell wasserdicht gemacht werden kann. Zusätzlich wird der Rucksack aber mit einem UN-blauen Regencover ausgeliefert.

Bei der Entwicklung hat Fjällräven bewußt auf Schnickschnack verzichtet und einen Rucksack entwickelt, der mit einfachen aber durchdachten Details aufwartet.

Das wichtigste in Kürze:

  • Großes Hauptfach
  • geräumiger Deckel
  • kleine Reißverschlusstasche unter dem Deckel
  • aufgesetzte Reissverschlusstasche auf Hauptfach
  • abnehmbarer Hüftriemen
  • gepolsterte Tragegurte
  • 2 kleine Taschen an den Seiten für z.B. eine Trinkflasche

 

Die kleinen praktischen Details, die den Kaipak 28 so vielseitig machen:

Wo bei normalen Rucksäcken schlichte Kompressionsriemen an den Seiten des Rucksacks angebracht sind, hat Fjällräven eine zusätzliche Schnalle integriert. An dieser lassen sich Wanderstöcke wunderbar befestigen ohne den Kompressionsriemen in seiner Funktion einzuschränken.

Für das Verstauen von Wertsachen wurde eine kleine Reißverschlußtasche unter dem Deckel angebracht.

Das Regencover ist einzeln verpackt. Wenn du also absehen kannst, dass es während deiner Wanderung nicht regnen wird kannst Du es zu Hause lasssen. Dadurch sparst du Gewicht.

Wenn du nicht kletterst ist der Hüftgurt für mein Dafürhalten Schnickschnack. Deshalb ist er beim Fjällräven Kaipak 28 auch abnehmbar…

Das Tragegefühl des Fjällräven Kaipak 28

Obwohl man diesen Rucksack „nur“ als Daypack verwendet sollte er trotzdem alle Anforderungen, die man an einen großen Rucksack stellt auch erfüllen. Und das tut er auch. Die Schulterriemen sind gut geformt und verfügen vorne über einen Brustgurt. Dieser ist höhenverstellbar und lässt sich so an deine Größe anpassen. Am Rücken ist der Rucksack gepolster und mit Aluminium versteift. Auch bei wärmeren Temperaturen ist die Rückenpartie ausreichend belüftet, um Feuchtigkeit abzutransportieren. Da das Packvolumen praktisch ungeteilt ist nimmt der Daypack erstaunlich viel auf und reicht auch für eine leichte zweitägige Hüttenwanderung voll aus.

Praxistest in der Natur

Der Rucksack liegt sehr gut auf den Schultern und am Rücken. Auch bei längeren Wanderungen scheuert nichts. Er ist bereits gewachst und leichter Regen perlt also an ihm ab. Wenn du den Rucksack auf den Boden setzt schützt ihn ein doppelter wasserfester Boden. Da er sehr wenige Taschen und Unterteilungen hat findet man alles recht schnell. Das ist für mich persönlich ein absolutes Plus beim Fjällräven Kaipak 28. Trotz dem er ein Innengestell hat und aus sehr robustem Material ist bringt er auf meiner Küchenwaage gerade knapp 1.000gr auf die Schale.

Praxistest in der Stadt und in der Bahn

Obwohl der Fjällräven Kaipak 28 kein Laptopfach hat kriegt man trotzdem einen 13″ Laptop mit Packtasche darin unter. Das ist nicht optimal aber machbar. Durch seine schlichte Gestaltung und den leichten Retro-Look kann man damit auch prima auf ein Open-Air-Konzert gehen. In der Bahn trägt er sich durch seinen schlanken Schnitt auch gut. Auch hat er genug Riemen und Schlaufen um ihn überall gut zu greifen.

Fazit für den Fjällräven Kaipak 28 im Praxistest

Ein schöner Daypack. Schlicht gestaltet aber funktionell. Ein gelungenes Beispiel für schwedisches „design follows function“. Sicherlich gibt es billigere Daypacks. Aber wenn zur Nachhaltigkeit auch die Lebensdauer eines Produktes zählt, dann trifft man mit dem Fjällräven Kaipak 28 sicherlich eine gute Wahl.

Zwar kann ein solcher Praxistest nur einen Moment wiederspiegeln und nichts über die Lebensdauer oder Nachhhaltigkeit eines Produktes sagen. Aber es ist ja kein Zufall, dass ich den Kaipak 28 getestet habe. Denn ich erhielt diesen Daypack von Fjällräven im Austausch für meinen alten Fjällräven-Rucksack, der sich mindestens seit den 80er Jahren bei mir im Rucksack Langzeittest befindet.

Fjällräven Kaipak 28 – Die Nachteile

Seitentaschen ein bisschen zu niedrig für Literflaschen

relativ hoher Preis

Fjällräven Daypack – Die Vorteile

robustes Material, robuste Verarbeitung

relativ großer Packsack

Details auf das Notwendige reduziert

nachhaltig für Geldbeutel und Umwelt

 

Der Fjällräven Kaipak 28 in der Detailvorstellung

 

Ich habe den Fjällräven Kaipak 28 zum testen kostenlos von der Firma Fjällräven erhalten. Dies hat allerdings keinen Einfluß auf das Testergebnis.

Fotos Test Fjällräven Kaipak 28: Fjällräven und Schweden-Tipp

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